Tenebrae: Celestial Gift
Kooperation mit dem Kultursommer Mittelhessen 
Mittwoch, 24. Juni 2026, 19 Uhr, Elisabethkirche
Wilhelm Stehling eröffnet spannende Einblicke u. a. in die Frage, inwiefern die Elisabethkirche ein Beispiel für die These bietet, Gotik sei zu Stein gewordene Musik.
Mittwoch, 24. Juni 2026, 20 Uhr, Elisabethkirche
Ausführende
Tenebrae Choir
Nigel Short – Leitung
Programm
Orlando di Lasso (1532–1594): Musica Dei donum
Plainchant: Pange lingua
Philip Moore (* 1943): Morning Prayer
Caroline Shaw (* 1982): and the swallow
Owain Park (* 1993): Beati quorum via
Joanna Marsh (* 1970): Evening Prayer
Orlando Gibbons (1583–1625; arr. Christian Forshaw): Drop, drop slow tears
Gregorio Allegri (1582–1652): Miserere, mei Deus
***
John Tavener (1944–2013): Funeral Ikos
Anton Bruckner (1824–1896): Virga Jesse floruit
Anton Bruckner: Locus iste
Anton Bruckner: Christus factus est
Sergei Rachmaninow (1873–1943): Cheruwimskaja pesn
Pawel Tschesnokow (1877–1944): Swete tichi
James MacMillan (* 1959): Miserere
Gustav Holst (1874–1934): Nunc dimittis
Biografien
2001 von Nigel Short, einem ehemaligen Mitglied von The King's Singers gegründet, vereint der Kammerchor Tenebrae exzellente Sängerinnen und Sänger Großbritanniens. Schnell entwickelte sich Tenebrae zu einem der führenden Vokalensembles der Welt. Sie sind mehrfacher Preisträger des BBC Magazine Awards u. a. mit der Auszeichnung Best Choral Performance für ihre Aufnahme von Tomás Luis de Victorias „Requiem Mass“. Die Aufnahme von Faurés Requiem zusammen London Symphony Orchestra wurde für die Gramophone Awards nominiert und 2018 folgte eine Grammy-Nominierung für die CD Music of the Spheres. Mit ihrer unglaublichen Präzision, perfekter Intonation sowie dem unverkennbaren atmosphärischen Klangvolumen treten sie weltweit mit renommierten Orchestern wie dem London Symphony Orchestra, dem BBC Symphony Orchestra und der Academy of Ancient Music auf. Das Repertoire von Tenebrae erstreckt sich von der Musik der Renaissance und den Werken Händels und Purcells über Werke von Anton Bruckner nach Russland mit Kompositionen Rachmaninows und bis in die Gegenwart mit Chorwerken von Sir John Tavener, Joby Talbot oder Eric Whitacre.
In der Saison 2022/23 war Tenebrae u. a. am Rheingau Musik Festival, in der Thomaskirche Leipzig, am Musikfest Berlin und Brucknerfest in Linz zu hören.

Der preisgekrönte Dirigent Nigel Short hat für seine Aufnahmen und Live-Auftritte mit führenden Orchestern und Ensembles in aller Welt breite Anerkennung bekommen. Als ehemaliges Mitglied des renommierten Vokalensembles The King’s Singers (1994–2000) gründete er 2001 Tenebrae, einen virtuosen Chor, der die Leidenschaft eines Kathedralchors mit der Präzision eines Kammerensembles verbindet. Unter seiner Leitung hat Tenebrae mit international anerkannten Orchestern und Instrumentalisten zusammengearbeitet und genießt nun den Ruf als eines der besten Vokalensembles der Welt. Bis heute dirigierte Nigel Short die Academy of Ancient Music, das Aurora Orchestra, das BBC Symphony Orchestra, Chamber Orchestra of Europe, English Chamber Orchestra, English Concert, das London Philharmonic Orchestra, das London Symphony Orchestra, das Orchestra of the Age of Enlightenment, Royal Philharmonic Orchestra, Scottish Ensemble und Britten Sinfonia. Er leitete das London Symphony Orchestra zusammen mit Tenebrae bei einer Live-Aufnahme von Faurés Requiem, die für die Gramophone Awards (2013) nominiert wurde und seither hat er das Orchester in der St. Paul’s Cathedral im Rahmen des City of London Festival dirigiert. Zu seinen weiteren Orchesteraufnahmen gehören Mozarts Requiem und Ave Verum Corpus mit dem Chamber Orchestra of Europe und eine neue Veröffentlichung von Musik von Bernstein, Strawinski und Zemlinski mit dem BBC Symphony Orchestra, die als „Meisterleistung der Programmierung“ (Financial Times) beschrieben wird. Zu seinen jüngsten Gastdirigaten zählen die BBC Singers, der MDR Rundfunkchor Leipzig und das Danish National Vocal Ensemble.
Nigel Short verfügt über umfangreiche Aufnahmeerfahrungen und hat für viele der weltweit wichtigsten Labels, wie Decca Classics, Deutsche Grammophon, EMI Classics, LSO Live, Signum und Warner Classics dirigiert. Im Jahr 2018 erhielt er eine Grammy-Nominierung in der Kategorie „Beste Chordarbietung“ für das Tenebrae-Album „Music of the Spheres“ mit Liedern von den britischen Inseln. Als ein mit dem Gramophone Award ausgezeichneter Produzent arbeitet er mit vielen der führenden professionellen Chöre und Vokalensembles Großbritanniens, darunter Alamire, Ex Cathedra, Gallicantus und The King’s Singers.



















