Anna Maria Sturm, Foto: Jeanne Deegra

Anna Maria Sturm Quintett:
Jazz

Kooperation mit SubQultur e. V.

Samstag, 08.06.2024, 20 Uhr, Q (Pilgrimstein 26–28)

Ausführende

Anna Maria Sturm – Gesang

Nicola Andrioli – Piano

Peter Gall – Schlagzeug

Ben Kraef – Tenorsaxophon

Matthias Pichler – Bass

Programm

Jazz-Arrangements aus den 20er bis 50er Jahren des „Great America Songbook“, französische Chansons (u. a. von Serge Gainsbourg) sowie eigene Songs.

Biografien

Anna Maria Sturm, Foto: Frank Schoettke

Die Schauspielerin und Sängerin Anna Maria Sturm - 1982 in Regensburg geboren- studierte zunächst Pharmazie, bevor sie 2007 ihre Schauspielausbildung an der renommierten Otto- Falkenberg-Schule in München abschloss. </ br> Schon als Studentin stand sie mehrfach auf der Bühne der Münchner Kammerspiele, welche zu ihrer ersten künstlerischen Heimat wurde.

Ihre wichtigste und liebste Zusammenarbeit war dort die mit der Regisseurin Susanne Kennedy. Mit Kennedy folgten dann später Arbeiten wie „Women in trouble“ (2018) an der Volksbühne Berlin oder „Orfeo“ (2017) für die Ruhrtriennale.

Sie sang und spielte ausserdem die „Agnes Bernauer“ in Orffs Musiktheaterstück die „Die Bernauerin“ für die Orff-Festspiele 2021 und 2022 in Andechs. Im September 2023 übernahm sie die Rolle der „Sally Bowles“ in dem bekannten Musical „Cabaret“ am Staatstheater Leipzig.

Parallel zu ihrer Theaterarbeit begann Anna Maria Sturms Filmkarriere: Bereits als Schauspielstudentin wurde sie für die Hauptrolle in der Kinotrilogie „Beste Zeit“ (2007), „Beste Gegend“ (2008) und „Beste Chance“ (2014) des beliebten bayrischen Regisseurs Marcus H. Rosenmüller besetzt. Danach folgten schnell auch weitere Fernsehrollen, wobei ihre bisher bekannteste wohl die der jungen Kommissarin „Anna Burnhauser“ an der Seite von Matthias Brandt sein dürfte, die sie in der Krimireihe „Polizeiruf 110“ bis ins Jahr 2013 verkörperte. Im Dezember 2019 kam ihr erster internationaler Film in französischer Sprache in die Kinos.

Erste musikalische Auftritte begannen ebenfalls während ihres Schauspielstudiums: Hier sang sie erstmals bei Festen und Preisverleihungen für ein breiteres Publikum und entwickelte schnell ihre Liebe und Faszination für die klassische Musik und den Jazz.

In dieser Zeit entwickelte sich eine Zusammenarbeit mit dem Saxophonisten und Komponisten Wanja Slavin; mit ihm trat sie zunächst in musikalischen Lesungen auf, bevor sie das „Anna Maria Sturm Quintett“ gründete und 2014 ihre erste Jazz-Platte „Tales of Woe“ aufnahm. Anna Maria Sturm widmet sich seither neben ihrer Tätigkeit als Schauspielerin immer intensiver der Musik, gründete 2016 das Trio „Love & Lost“ und bringt im Januar 2024 mit ihrer neuen Band STURM bei „ENJA Records“ ihr neues Album heraus. Das Projekt hat sie mit dem Bassisten und Komponisten Sven Faller ins Leben gerufen.

Momentan lebt sie in Berlin und auf dem Land in Bayern.


Nicola Andrioli, Foto: Stefaan Debevere

Der italienische, in Brüssel lebende Pianist Nicola Andrioli ist wurde klassisch ausgebildet, entdeckte aber bald seine Leidenschaft für den Jazz und ist seit seinem Studium in Frankreich und Belgien ein wichtiger Bestandteil der belgischen Jazzszene. Er machte zahlreiche Aufnahmen und spielte Konzerte mit Legenden der internationalen Jazz-Community u.a. Joshua Redman, Toots Thilemans, Philip Catherine, Archie Shepp, Bert Joris, Richard Galliano, Dino Saluzzi, und Kurt Rosenwinkel. Bei Kurt Rosenwinkels Label „Heartcore Records“ hat er sein aktuelles Album „SKYLIGHT“ veröffentlicht und tourte ausserdem kürzlich mit dem bekannten Kurt Rosenwinkel Quartet. Nicola Andrioli unterrichtet ist Professor für Piano und Harmonielehre auf dem LUCA Campus in Leuven und auf der Hochschule für Musik in Brüssel.

Peter Gall, Foto: Wiki

Peter Gall studierte Jazz-Schlagzeug in Berlin und New York und gehört zu den renommiertesten deutschen Jazz-Schlagzeugern seiner Generation. Er arbeitete mit international renommierten KünstlerInnnen und Formationen wie dem Kurt Rosenwinkel Trio, The New York Voices, Take 6, Nils Landgren, der NDR Big Band, Max Herre, Thomas Quasthoff, Dieter Ilg, Joy Denalane, Web Web, dem Staatsorchester Stuttgart und mit dem Berliner Konzerthausorchester. Er war in Afrika, Südamerika, Asien und fast allen europäischen Ländern auf Tour und ist ein gefragter Studiomusiker im Grenzbereich von Avantgarde bis Pop. Sein 2018 veröffentlichtes Album „Paradox Dreambox“ stieß auf große Resonanz und begeisterte Kritiken. Mit dem „Peter Gall Quintett“ gewann er den renommierten BMW Welt Jazz Award 2020. Im Oktober 2021 wurde er als Professor für Jazz-Schlagzeug an die Staatliche Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Mannheim berufen.

Ben Kraef, Foto: Esben Melbye

Ben machte seinen Abschluss an der Hochschule für Musik „Hanns Eisler“, Berlin. Im Jahr 2007 zog er mit einem Stipendium des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD) nach New York City und erwarb 2009 einen Master of Arts am City College of New York. In den vergangenen Jahren hat Ben mehrere internationale Preise und Auszeichnungen erhalten, darunter den Biberacher Jazzpreis (2006), den „Concours International de Jazz de Fribourg“ (2007), den Yamaha Saxophone Contest (2007) und das Billie Stoller Scholarship für einen herausragenden Wissenschaftler und Musiker des City College of New York (2008).


Matthias Pichler, Foto: Gerhard Richter

Matthias Pichler, geb. 1981, studierte klassischen Kontrabass am Konservatorium in Innsbruck und Jazz-Bass an der Anton-Bruckner-Privatuniversität in Linz. Er erhielt 2004 im Rahmen des Hans-Koller-Preises ein New-York-Stipendium, das ihm Unterricht bei John Patitucci, Larry Grenadier und Marc Johnson ermöglichte. 2006 gewann er den Hans-Koller-Preis in der Kategorie „Sideman of the year“. 2010 gewann er den 1. Preis beim Internationalen Kontrabass-Kongress „BASS2010“ in Berlin in der Kategorie Jazz. Matthias war acht Jahre Bassist des Wolfgang Muthspiel Trios und spielte mit zahlreichen international bekannten Musikern.


 

Junge Talente

Dmitry Ablogin

Anna Maria Sturm Quintett

Miriam Feuersinger und Capricornus Consort Basel

Marburger Kammerorchester

Trio Era

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